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„Gut Ding will Weile haben“



Es war einmal eine gute, alte Zeit. In dieser Zeit war die Sonne gelb, das Universum bunt und in Farbe, der Hase pink, Orks waren grün und Katzen waren blau. Alles war so wie es sein sollte. Alle waren glücklich und informiert. Alle wussten das es mit der Evolution nicht ganz so ist wie es scheint und mit der natürlichen Selektion ab einem gewissen Level Schluß ist. Und viele lasen die Kratz und Beiß.

Nun, ich möchte nicht in der nun grauen (vorher wie beschrieben schillernd bunten) Vergangenheit wühlen oder den Moralapostel mimen und meinen, das alles besser war, wer darauf hofft wird bitter enttäuscht werden. Wobei, so bitter nun auch nicht, ein wenig geht es in diese Richtung.

Kilrathylogo2.jpg Früher war nicht alles besser, aber früher gab es die Kratz und Beiß, welche der Marketing-Abteilung des Katzenreiches aus den Fingern gerissen wurde. Und allein dies erzeugt mehr Grund als der Atlantik bieten kann, um in längst vergessenen Zeiten zu wühlen. Da jedoch nicht jeder der geborene Buddler ist und nicht jeder diese Zeiten miterlebt hat, ist die einzig logische Konsequenz daraus, dass es eine neue Ausgabe der Kratz und Beiß geben muss.

Zugegeben, das Wissen, dass eine neue Ausgabe von Nöten ist, ist schon länger vorhanden und wurde von Katzen der Evolutionsstufe 1 erkannt. Aber allein das Wissen um die Notwendigkeit einer neuen Ausgabe lässt keine neue Ausgabe aus der Asche der Papiermanuskripte entstehen. Da muss schon etwas mehr sein. Besonders wenn es sich um etwas wie die Ausgabe der Kratz und Beiß handelt.

Sehr wichtig für eine Ausgabe der Kratz und Beiß ist der richtige Reifungsprozess. Das ist wie beim Käse, wenn der Käse nicht lange genug reift, schmeckt er nicht und lockt keine Mäuslein an. Das kann nicht Sinn der Sache sein, da ein Kätzlein ohne Mäuslein hungert. Und ein hungriger Kater kann eher selten gut schreiben.
Eine Kratz und Beiß ohne die richtige Reifung würde nicht die gewohnt hohe Qualität innehaben und würde daher auch den Namen Kratz und Beiß nicht verdienen. Von daher exisitert eine Kratz und Beiß ohne richtiger Reifung nicht. Q.e.d.

Eine weitere wichtige Eigenschaft der Kratz und Beiß ist die wechselnde Belegschaft in der Redaktion. Es gibt Schreiberlinge die schon bei vielen Ausgaben der Kratz und Beiß oder anderen Kilrathy-Veröffentlichungen mitgearbeitet haben, aber es gibt auch immer wieder Neueinsteiger. Dadurch wird gewährleistet, das sich nicht auf einem Stil eingeschossen wird und dieser irgendwann einmal ausgelutscht ist. Auch ist die gesamte Zeitung dann nicht von einer Person oder einer kleinen Gruppe abhängig wie es bei anderen (um nicht zu sagen allen anderen) Publikationen der Fall ist.

Der Inhalt ist das wichtigste der Kratz und Beiß. Von daher achten wir in der Redaktion darauf, dass wir nicht mit unfassbaren Infos um uns werfen, die sich nach näherer Betrachtung als das Herausstellen, was sie sind: Schlagzeilenheischende Phrasen mit nicht unbedingt sehr viel sittlichem Nährwert. Auch achten wir darauf, das es nicht mehr Hetze gibt als nötig ist, um jeden vor Augen zu führen das Katzen eben doch den derzeitigen Höchststand der Evolution besetzen.  Da dies jedoch allgemein gezeigt werden muss, wird sich hier nicht auf einzelne Individuen eingelassen.

by baro

 
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